Reisetipps für Sardinien

Von Nord nach Süd, vom Berg Bruncu Spina bis nach Costa Rei - der Beginn einer Rundreise auf Sardinien

geschrieben von Thomas Waldschmidt am 15.02.14

In Eis und Schnee

Verdammte Hacke ist das kalt! Ein kurzer Dreh mit Blick auf das einzige sardische Skigebiet. Heute sieht es tatsächlich ein bisschen aus wie in den Alpen.

Skifahren auf Sardinien hat natürlich eine gewisse Tendenz zur Albernheit. Schneesicherheit ist nicht unbedingt ein Markenzeichen der Insel. Wen es aber dennoch reizt, mal mit ordentlich Schuss Sardiniens zweithöchtsten Berg, den Bruncu Spina, hinunterzusausen, der findet auf dieser Website die relevanten Infos: www.bruncuspina.it.

Immer für den Kunden da

Die Mitarbeiterin krank, der Chef im Mietwagen in einer der entlegensten Gegenden Sardiniens. Kein Problem, Auskunft gibt’s immer, sehr gerne sogar – mit oder ohne Schneeketten…

Der grüne Zug

Die sardische Landschaft ist so vielseitig, dass es schwerfällt allgemeingültige Expertentipps auf die Frage zu geben, was man denn nun unbedingt gesehen haben muss. Eine allenfalls lohnende Erfahrung ist die Fahrt mit dem „Trenino Verde“. Es handelt sich hierbei um eine Schmalspurbahn die durch das sardische Hinterland führt. Meiner Meinung nach das perfekte Ergänzungsprogramm zum Sonnetanken am Strand.

Schön wäre es natürlich gewesen, wenn der kleine grüne Zug nun auch gerade vorbeigezuckelt wäre, während wir uns hier die Beine vertraten. Den Gefallen hat er uns nicht getan. Aber so gekonnt wie der SWR hätten wir es eh nicht drehen können. Für den Eisenbahnromantiker gibt es hier 30 Minuten Reisen mit dem Trenino Verde satt.

Lanusei

Das kleine Bergdorf mit seinen rund 3.000 Einwohnern gibt den Blick auf die sardische Ostküste frei. Es ist die letzte Anhöhe bevor es ab Ortsausgang auf der neuen Staatsstraße 125 in Richtung Costa Rei und Villasimius geht.

Am Ziel: Meerblick

Einige Stunden Autofahrt und viele winterlich-sardische Impressionen liegen hinter mir. Blühende Orangenbäume, sattes Grün und verschneite Bergpässe – das alles auf rund 250 Kilometern. Nicht schlecht für so einen Februartag! Doch jetzt bin ich endlich am Ziel. Der Himmel reißt auf, das Thermometer klettert und beim Anblick meines Lieblingstrandes riecht es verdammt nach Frühling.

Relevante / Ähnliche Themen