Sardinien mit Kindern – Tipps für den herrlichen Familienurlaub

Mit Sardinien treffen Sie die absolut richtige Entscheidung für Ihren Familienurlaub. Damit Sie schon vor Urlaubsbeginn wissen, was sich lohnt und wo sie was finden, haben wir Ihnen nachfolgend unsere Empfehlungen zusammengestellt – für einen herrlichen Urlaub auf Sardinien mit Kindern. Wenn Sie Informationen zu einem bestimmten Punkt suchen, so gelangen Sie über die Schnellnavigation direkt dorthin. Haben Sie Fragen zu einem „Familienthema“, das Sie nicht in diesem Beitrag finden, dann kontaktieren Sie uns einfach unter: office@tisenti.com

Die besten Strände für die gesamte Familie

Fangen wir mit dem „Allerwichtigsten“ im Sommerurlaub an – Strand und Baden.Grobe Kiesel? Heftige Strömung oder gefährliche Wellen? In Sardinien zum Glück (fast) kein Thema. Die meisten sardischen Strände zeichnen sich durch ihren feinen Sand und den flachen Einstieg ins Meer aus, wenngleich es vor allem im Westen auch etwas „rauere“ Badereviere gibt. Grundsätzlich sind für Familien vor allem der Osten und Süden empfehlenswert, da hier die sanftesten Badeplätze zu finden sind. Auf Sardinien gibt es unzählige wunderschöne Strände und es ist unmöglich alle in unserem Artikel aufzuführen – deshalb hier unsere ganz persönlichen Familienstrand-Empfehlungen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Top Familien-Strände im Norden

La Ciaccia bei Valledoria

Im Norden der Insel kommt man an den feinsandigen Stränden rund um Valledoria nicht vorbei. Der bekannteste und womöglich auch schönste in der Region ist La Ciaccia. Er ist kilometerlang und sein Sand ist fein und weiß. Der Einstieg ins Wasser verläuft flach, was auch kleinen Kindern das Badevergnügen leicht macht. Für Abwechslung sorgen zudem Tretboote und Kanus zum Leihen sowie die beliebte Bikini Strandbar.

Punta Li Mindi bei Badesi

Toller Ausblick, leichte Erreichbarkeit und perfekte Familienbedingungen bietet der Strand Punta Li Mindi, ein etwa 500 Meter langer Abschnitt des insgesamt neun Kilometer langen Sandstrandes von Badesi. Ein besonderer Vorteil ist der große Parkplatz, auf dem sich eigentlich immer ein Stellplatz finden lässt. Der Sand ist hier besonders fein und für Kinderfüße sehr angenehm.

Li Cossi in Trinità d’Agultu

Willkommen an einem der bekanntesten (und entsprechend gut besuchten) Strände Sardiniens – Li Cossi an der Costa Paradiso . Dieser Strand wird von einer einmalig schönen Felsenkulisse eingerahmt und ist über einem ca. 500m langen Weg erreichbar. Der relativ lange Fußmarsch ist definitiv lohnenswert, denn vor Ort bietet sich ein herrliches Spiel- und Badeparadies, das kleine und große Kinder begeistert. Zudem überzeugt die Infrastruktur mit Parkplatz, Restaurants und Leihgeschäften.

La Liccia und Rena Bianca bei Santa Teresa di Gallura

Freuen Sie sich mit Ihrer Familie auf den ca. einen Kilometer langen weißen Sandstrand La Liccia und sein kristallklares Wasser. Der Strand befindet sich etwa in 5 km Entfernung von Santa Teresa und ist mit dem Auto in Richtung Sassari oder Castelsardo zu erreichen. Kinder, Familien und Tauchbegeisterte finden hier ein perfektes Spiel- und Badeparadies vor. Ebenfalls bei Santa Teresa di Gallura befindet sich der Strand Rena Bianca, an den ein öffentlicher Parkplatz angeschlossen ist. Auch Kleinkinder werden sich hier im ruhigen und seichten Wasser wohlfühlen.

Cala Martinella zwischen Porto Pollo und Palau

Klein aber fein – so präsentiert sich der Strand Cala Martinella, der quasi an der Nordspitze Sardiniens in der Nachbarschaft des noblen Badeortes Porto Rafael liegt. Bucht und Strand sind absolut naturbelassen und werden von Granitfelsen eingefasst, die man einfach nur als „beeindruckend“ beschreiben kann. Der Strand ist gut für Kinder geeignet, allerdings gibt es keine gastronomischen Angebote.

Baja Sardinia bei Porto Cervo

Den Strand und den feinen Sand an der Baja (oder auch „Baia“) Sardinia werden Ihre Kinder lieben. Fast wie Puderzucker fühlt er sich an. Hier, ganz in der Nähe der berühmten Costa Smeralda, haben sich jede Menge Hotels angesiedelt. In der Hauptsaison geht es von daher oftmals im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Sollte der Parkplatz in Strandnähe voll sein, so kann rund um den nahe gelegenen Pinienhain geparkt werden. Zu mieten gibt es ebenfalls alles was das Kinderherz begehrt – Schlauchboote, Tretboote und auch Zubehör fürs Stand-Up-Paddeling.

Pevero und Piccolo Pevero bei Porto Cervo

Diese zwei sanften Bilderbuchstrände an der Costa Smeralda werden von eindrucksvolle Klippen eingerahmt und bieten einen herrlichen Ausblick auf die Insel Li Nibani. Piccolo Pevero ist ein von Pevero abgetrennter Strandabschnitt, der aber im gleichen Gebiet liegt. Kleinere Badegäste werden den ebenen Einstieg ins Meer und das kristallklare Wasser lieben. Ein großer Parkplatz, nur einige Meter vom Strand entfernt, sorgt dafür dass man Kühlbox, Sonnenschirm & Co nicht lange schleppen muss. Für den kleinen oder großen Hunger gibt es zahlreiche Restaurants in der unmittelbaren Umgebung. Aber Achtung: Das Gebiet ist eines der exklusivsten und somit teuersten der Insel!

Bucht von Capriccioli und La Celvia bei Capriccioli

Die Halbinsel von Capriccioli, unter anderem Heimat der berühmten Nobelhotels „Romazzino“ und „Cala di Volpe“ im Herzen der Costa Smeralda, beeindruckt nicht nur mit außergewöhnlichen Granitfelsen, sondern auch mit windgeschützten Stränden, die flach ins Meer hineingleiten. Die kleinere, durch Felsen zweigeteilte Bucht von Capriccioli bietet neben Restaurants & Co auch einen Yachthafen. Größer und ebenfalls sehr einladend gestaltet sich die Bucht von La Celvia, die in direkter Nachbarschaft liegt. Auch hier gilt: Wunderschön, aber sauteuer!

Bados bei Olbia

Bados ist der wohl bekannteste Strand in unmittelbarer Nähe zur Hafenstadt Olbia. Ihn spröde nur als „Stadtstrand“ zu bezeichnen wird ihm aber nicht gerecht. Der Sand ist zwar eher etwas gräulich, aber sehr fein. Auch hier ist dank des sanften, ebenen Einstiegs ins Meer das Badevergnügen für Kinder garantiert. Die Infrastruktur rund um den Strand ist äußerst gut und bietet Restaurants, Cafés sowie zahlreiche Leihgeschäfte für Boote, Tretboote, Liegen und mehr. Als beliebter Surfer-Strand weht hier immer ein „leichtes“ oder auch „stärkeres“ Lüftchen. Also: Für Diejenigen, die die Zeit zur nächtlichen Fährüberfahrt überbrücken und den Kleinsten noch einen Sprung ins Wasser gönnen wollen, ist dieser Strand eine absolute Empfehlung.B

Unsere Strandempfehlungen im Osten

Baia Salinedda und Cala Brandinchi am Capo Coda Cavallo/ San Teodoro

Das Capo Coda Cavallo liegt im nördlichen Gemeindegebiet San Teodoros, dem größten und touristisch wichtigsten Ort an Sardiniens Ostküste. Landschaftlich wunderschön, entstammt der Name des weit ins Meer ragenden und die vorgelagerte Insel Tavolara umschließenden Kaps, seiner, an einen Pferdekopf erinnernden Form.
Der Strand Baia Salineda an der Südküste des Kaps bietet beste Voraussetzungen um Sandburgen zu bauen, zu buddeln oder einfach nur ins herrliche Nass zu hüpfen. Interessant ist er auch, um Vögel zu beobachten, die direkt dahinter, in einem Sumpfgebiet ihren Lebensraum haben. Der Strand verfügt über einen Parkplatz und kann problemlos mit dem Auto angefahren werden.

Am südlichen Übergang des Capo zur Ostküste wartet ein weiteres Highlight: die Cala Brandinchi. Direkt gegenüber des Felsen der Isola di Tavolara gelegen, hat sie sogar den Spitznamen Tahiti Beach bekommen. Und das ist kein Wunder: Strahlend weißer Sand trifft auf azurblaues Meer. Auch die sardische Flora legt sich ins Zeug und zeigt sich hier in Form von Pinien, Wacholdersträuchen und wilden Lilien von ihrer besten Seite. An diesem Traumstrand gibt es zahlreiche Serviceeinrichtungen und auf dem großen Parkplatz findet man eigentlich immer einen Platz.

La Cinta, „Hauptstrand“ von San Teodoro

Auf La Cinta spielt sich das meist jugendliche Strand- bzw. Urlaubsleben ab. Der Strand ist sehr bekannt und entsprechend lebhaft und gut besucht. Allerdings findet das „Strandtreiben“ hier im wohltuenden Einklang mit der Natur statt, stehen doch nur direkt an der Parkplatzmündung ein paar einzelne Strandhütten und die, im Hochsommer für verliebte Teenager zum Hotspot avancierende Strandbar. Der Rest des gut drei Kilometer langen Strandes ist unbebaut und wird im nördlichen Abschnitt von einer Lagune beflankt, in der viele Vogelarten – vom farbenprächtigen Flamingo bis zur Stockente – zu Hause sind. Ein tolles Naturschauspiel für Groß und Klein – vor allem in der Vor- und Nachsaison.

Strand von Budoni

Budoni ähnelt in seiner Topografie einem Westerndorf. Die Hauptstraße bildet die Lebensader und hat den Ort mit den, in den vielen in den Stichstraßen zum Meer befindlichen Ferienhäusern zu einem der bekanntesten Badeorte Sardiniens werden lassen. Nicht weit vom Ortskern liegt der schöne Strand, der von einem Pinienwald gesäumt wird. Gute Strandgastronomie und allerhand Annehmlichkeiten sorgen für den perfekten Familien-Badetag: Klares Wasser, feiner Sand und zahlreiche Sport- und Serviceangebote für die Badegäste.

Strand „Su Barone“ in Orosei

Am südlichen Ausgang des Ortes Orosei führt der Weg zum rund sieben Kilometer langen Strand Su Barone. Wer Naturbelassenheit und Weitläufigkeit sucht, findet hier sein Paradies. Die Zufahrt erfolgt über etwas holprige Wege die den, den Strand abgrenzenden Piniengürtel, durchqueren. Erst angekommen am Parkplatz gilt es nur noch schnell Schaufel, Eimer und Wassermühle mitzunehmen um dann die Freiheit von Sonne, Sand und sanftem Meer zu genießen.

Strand „Iscrixedda“ in Lotzorai (Tortolì/Arbatax)

In der touristisch weitestgehend noch etwas unbekannteren sardischen Region “Ogliastra” befinden sich landschaftlich abwechslungsreiche und äußerst reizvolle Küstenabschnitte.
Ein wahrer Leckerbissen für einen Strandtag mit „Kind und Kegel“ ist die Bucht von Iscrixedda in der Gemeinde Lotzorai, ungefähr acht Kilometer nördlich der, wegen ihrer roten Felsbuchten bekannten Hafenstadt Arbatax.Bar, Parkplatz, Camping, Schnorchelparadies – das ist die Kurzzusammenfassung dieses absolut kinderfreundlichen, knapp zwei Kilometer langen Sandstreifens. Wer übrigens die traumhaften und nur mit dem Boot zu erreichenden Buchten „Cala Goloritze“, „Cala Sisine“ und „Cala Luna“ im nördlich angrenzenden Golf von Orosei besuchen möchte, kann von hier aus den Bootscharter buchen. Mehr Piratenfeeling und Badespaß geht kaum!

Die Costa Rei (Muravera)

Wenn man den perfekten Platz für den Urlaub mit Kindern sucht, dann findet man ihn an der Königsküste, einer fast zehn Kilometer langen Bucht mit feinstem, weißem Sand, südlich von Muravera.

Lange Zeit als Geheimtipp gehandelt, hat sich dieser Strand in den letzten Jahren zu einem veritablen Urlaubsgebiet entwickelt, das an seinen südlichen, gen Villasimius gerichteten Ausläufern auch die anspruchsvollere Klientel willkommen heißt. Der Ort selber bietet eine auf „Ferienhausurlaub mit der Familie“ ausgerichtete Infrastruktur in Form von Restaurants, Eisdielen, Piazza und kleinen Vergnügungsparks.
Übrigens kann jeder Abschnitt zwischen dem nördlich begrenzenden Capo Ferrato und dem südlichen Ende dieses Traumstrandes uneingeschränkt zum Baden empfohlen werden. Wer die Annehmlichkeiten eines Liegestuhlverleihs und Strandkiosks sucht, der muss nur einen, von den einzelnen Wohngebieten zum Strand führenden Wege nehmen. Wer hingegen – auch in der Hauptsaison – etwas mehr Ruhe und Weite sucht, dem sei der nördliche, in großen Teilen unbebaute Teil der Bucht empfohlen.

Marina di San Pietro in Castiadas

Ist es der Schönste? Der Wunderbarste? Der Fabelhafteste? Nun, manche Experten und Reisemagazine sind der Meinung, dass Marina di San Petro tatsächlich einer der schönsten, wenn nicht sogar der schönste Strand auf Sardinien bzw. im Mittelmeerraum ist. Letztlich ist das natürlich auch Geschmackssache. Klar ist allerdings – diesen Strand sollten Sie Ihrer Familie nicht vorenthalten. Kinder finden hier, etwas südlich der im Hochsommer etwas „trubeligen“ Costa Rei perfekte Bedingungen vor und können erste Versuche im Schnorcheln unternehmen. Die intakte Unterwasserwelt sorgt für bleibende Erlebnisse.

Notteri/Porto Giunco in Villasimius

Schöner wird’s nicht, möchte man meinen, wenn man den Strand von Notteri erblickt. Vor allem wird man sich fragen, warum man nicht schon viel früher hergekommen ist. Landschaftlich einmalig schön zeigt sich dieser südlichste Strand der sardischen Ostküste. Im Hintergrund der breiten Sandzunge liegt eine Flamingolagune die allerhand Schaulustige und Naturliebhaber anlockt. Wer die Bucht bis zum Ende läuft, kommt an einen kleinen, von Felsen und einem darüber ragenden Sarazenenturm umgebenen alten Fischerhafen, dem Porto Giunco. Kinder lieben dieses kleine „Giunco-Abenteuer“, den pulvrig feinen Sand und das glasklare Wasser. Eltern schätzen auch das reichhaltige Service- und Gastronomieangebot, das keine Wünsche offen lässt. Hier verbinden sich die wunderbare Schönheit Sardiniens und eine sehr gute Infrastruktur zum perfekten Gesamtpaket.

Die schönsten Badeplätze für Familien im Süden

Strand von „Campulongu“ in Villasimius

Das Ortsgebiet des ehemaligen Fischerdorfes Villasimius erstreckt sich zu gleichen Teilen entlang der südlichen Ostküste, wie auch der Südküste Sardiniens. Dies bietet einen großen Vorteil: An Tagen, an denen der Wind ein wenig stärker bläst, findet man eigentlich immer, je nachdem welcher Himmelsrichtung man sich mit seinem Badehandtuch zuwendet, einen windgeschützten Strand.
So verhält es sich auch mit dem Campulongu-Strand, der an ein sehr feines, von edlen Strandvillen gekennzeichnetes Wohngebiet angrenzt. Wenn es hier an der Südküste windet, kann man die ausschwärmenden Surfer bewundern. Wenn der Wind hingegen die andere Küstenseite heimsucht, tut sich ein ruhiger, mit etwas gröberen Sand bestückter Familienstrand auf, der ein beeindruckendes Farbenspiel des Meeres und allerbeste Bademöglichkeiten bietet.

Geremeas (30 Kilometer westlich von Villasimius)

Ja, es gibt sie immer noch: die absoluten Geheimtipps. Ein ebensolcher ist die Bucht von Geremeas. Ihr Glück ist, dass sie von der, Villasimius mit Cagliari verbindenden Küstenstraße aus nicht zu sehen ist.
So kommt es, dass dieser fast zwei Kilometer lange Strand als Refugium derjenigen gilt, die entweder gleich eine der sehr schönen Strandvillen gemietet haben, oder im Hochsommer einen Tagesausflug abseits der großen Tourismusströme unternehmen wollen.
Ein kleiner Kiosk und eine, an klischeebehaftete „frühere Zeiten“ erinnernde Strandbar (die abends zur Pizzeria wird), bilden die gastronomische Infrastruktur dieses Kleinods.
Gerade Kinder kommen hier auf ihre Kosten. Zwar ist der Einstieg ins Meer nicht ganz so sanft wie an den Stränden der Ostküste, seiner Eigenschaft als „Familienstrand“ folgend, bietet Geremeas aber allerhand selbst organisierte Sand-Aktivitäten vom Burgenbauen bis zur Bocciapartie.

Strand von Chia (Domus de Maria)

Rund 50 Kilometer westlich der Inselhauptstadt befindet sich der kleine, zur Gemeinde Domus de Maria gehörende Ortsteil Chia. Wer vom überschaubaren Zentrum aus den Weg in Richtung Strand einschlägt, wird nach einigen Kilometern von einem beeindruckenden Panorama begrüßt. Eine große Dünenlandschaft türmt sich vor dem breiten, dahinter liegenden Sandband auf. Im Anschluss folgt wohl Bekanntes: klares, in verschiedenen Blautönen schraffiertes Meer.
Wo so viel Schönheit beheimatet ist, sind die entsprechenden „Versorgungsstationen“ in Form von Strandbars natürlich nicht weit. Und so steht einem wahrhaft außergewöhnlich schönem Strandtag von Jung und Alt nichts mehr im Wege.

Porto Tramatzu in Teulada

Wir wollen Sie nicht langweilen – aber auch hier gibt es weißen feinen Sandstrand wohin das Auge reicht. Und einen herrlicher Ausblick auf „Isola Rossa – die rote Insel“. Den Strand findet man am besten vom Hafen in Teulada aus, da er von dort sichtbar ausgeschildert ist. Ein großer Parkplatz macht die Anreise mit dem Auto einfach. Der Strand selbst ist flach und führt eben ins Wasser, was Ihren Kindern das Badevergnügen leicht macht. Allerdings weht hier zeitweise ein kräftigerer Wind, was bei der Strandtag-Planung zu berücksichtigen ist.

Dünenzauber und Strandtipps im Westen

Strand „Mezzo“ in Fontanamare (Iglesias)

Willkommen an der Costa Verde, einem noch sehr naturbelassenen Küstenabschnitt im Südwesten Sardiniens. Hier schlängeln sich viele Kilometer lange Strände entlang des meist gar nicht oder nur sehr zaghaft bebauten Hinterlandes.
Ein besonders schöner und kinderfreundlicher Strand ist der „Spiaggia Mezzo“, der inmitten einer Landschaft von Pinienhainen und zerklüfteten Felsen liegt. Wer es sportlich mag, findet hier ideale Surf- und Kitesurfbedingungen. Fast konsequent muss man daher auch bemerken, dass das Baden von Klein(st)kindern – wie fast an der gesamten Westküste – nur unter Aufsicht der Eltern erfolgen sollte.
Angereichert werden kann das Strandvergnügen durch das Beobachten von Brutvögeln, die in den ganz in der Nähe befindlichen Sumpfgebieten von „Gonessa Sa Masa“ ihre Stätten haben.

Strand „Piscinas“ in Piscinas/Guspini

Liebe Eltern! Manchmal ist es nicht ganz so einfach unsere Kleinsten von der Attraktivität bestimmter Ausflüge zu überzeugen. In diesem Fall aber wird es Ihnen leicht gemacht die Augen Ihres Nachwuchses zum Leuchten zu bringen.
Erzählen Sie ihm einfach Folgendes: „Wenn wir heute zum Strand fahren, kommen wir an einem ganz alten Ort vorbei. Hier könnt ihr noch erahnen wie die Leute vor vielen Jahren in dieser Gegend gelebt haben.
Vom Ortszentrum führt dann eine Abenteuerstraße über viele Hügel und eine Sandpiste bis zu einem Punkt an dem wir die größten Dünen, das einsamste Haus und einen der tollsten Strände Sardiniens sehen können. Dort unten könnt ihr dann Burgen bauen, auf große Entdeckungstour gehen, ins Wasser hüpfen, Herumtoben bis zum Umfallen und noch das beste Eis der Welt essen.“
Das sollte doch eigentlich reichen, oder?
Und für die Großen hier noch schnell die Fakten:
Der Strand rund 4 Kilometer lange Strand von Piscinas liegt von einer riesigen Dünenlandschaft und glasklaren (manchmal etwas wilden) Fluten umrahmt, etwa 15 Fahrminuten vom alten Bergbaudorf Piscinas mit seinem historischen Ortskern entfernt. Im Ort lohnt es sich bei einem Kaffee ein wenig nostalgisch-sardische Luft zu schnuppern. Am Strand hingegen gibt’s alle Annehmlichkeiten inklusive einem kleinen Hotel das mitten im Sand steht.

Strand von Pistis (zwischen Torre dei Corsari und Pistis)

Wenn es so etwas wie touristische Hotspots an der Westküste Sardiniens überhaupt gibt, dann sind es die Gebiete rund um die, auf katalanische Wurzeln zurückblickende Stadt Alghero im Nordwesten der Insel und die Gegend um Torre dei Corsari.
Hier, etwas südlich der Provinzhauptstadt Oristano, hat sich die Natur in einer wahren „Sandwut“ über die Küstenabschnitte ergossen. Etwas spektakulärer als der – auch sehr schöne, aber touristisch weit erschlossenere – Strand von Torre dei Corsari ist der nördlich angrenzende, goldgelb schimmernde Strand von Pistis.
Auch hier befinden sich, quasi als Willkommenskomitee für die Strandbesucher, atemberaubende Dünenlandschaften, die eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen.
Am Strand selber gibt es Platz ohne Ende und ein abwechslungsreiches Angebot in Form eines Boots- und Kanuverleihs, sowie eines netten Strandrestaurants. So kann ein kleines Fußballmatch im Sand mit anschließenden Wasseraktivitäten den Kindermagen ruhig zum Knurren bringen – es ist für alles gesorgt.

Strand „Putzu Idu“ (zwischen Putzu Idu und Porto Mandriola)

Da haben wir ihn wieder den weißen feinen sardischen Sandstrand – Sorry ;). Putzu Idu ist wirklich eine Besonderheit an der sonst eher raueren Westküste. Der Strand ist knapp 1,5 Kilometer lang, eng und bietet einen flachen Einstieg ins glasklare Wasser. Für Kleinkinder ist das hier ein wahres Paradies. Putzu Idu ist auch ein hervorragender Ausgangspunkt für Bootsfahrten – z.B. zur Insel Mal die Ventre.

Auch das Parkplatzangebot ist sehr gut – ebenso wie die Vielfalt an Gastronomie und Service-Einrichtungen.

„La Speranza“ (bei Alghero)
Etwa acht Kilometer südlich der Stadt Alghero liegt dieser, mit seinen 500 Metern Länge nicht eben riesige, aber absolut empfehlenswerte Strand „La Speranza“.
Obwohl, wie schon erwähnt, die Gegend rund um Alghero durchaus zu den touristisch best vermarktesten und somit auch best besuchten Gebieten Sardiniens gehört, kann man an dieser Bucht noch die Ruhe und Beschaulichkeit finden, die gerade die Tage mit der Familie so wertvoll machen.
Obwohl dieser Abschnitt an windigen Tagen zum beliebten Surfrevier wird, sorgt die geschützte Position der Bucht dafür, dass der Wassereinstieg stets flach und somit auch für Kleinkinder gefahrlos ist.
Und noch ein Tipp: Das hier am Strand befindliche Restaurant „La Speranza“ bietet beste Meeresspezialitäten – sogar noch bessere als die von Captain IgloJ

Strand „Ezzi Manu“ in Stintino

Wer dem Trubel rund um den Postkartenstrand “La Pelosa” entkommen möchte, der findet am Strand von „Ezzi Manu“ auf rund zwei Kilometern Länge alles was das, auf Sommerfreuden programmierte Kinder- und Erwachsenenherz begehrt.
Streng genommen befindet sich dieser Strand schon an der Nordküste Sardiniens, liegt er doch auf der östlichen Seite der Nordwestspitze der Insel. Was den Besuch hier unter vielem anderen so lohnenswert macht, ist der traumhafte Blick über den „Golf von Asinara“ bis hinüber zur Hafenstadt Porto Torres. Zugegeben, der Ausblick wird Ihren Kindern relativ egal sein. Vielleicht sollten Sie ihnen daher eher von den besonders guten Möglichkeiten erzählen in den sanft abfallenden Fluten mit der Schnorchelbrille die Unterwasserwelt erkunden zu können oder ein leckeres Eis in der Strandbude zu essen.

Ausflugsziele für die ganze Familie

Klar, eigentlich stehen Baden, Spielen und Relaxen auf Sardinien an erster Stelle. Da etwas Abwechslung aber nie schaden kann, hier unsere Tipps für einen erlebnisreichen Tag – abseits von Wasser und Strand.

Ein Höhlenabenteuer in der Grotta di Nettuno

Eine der größten und spektakulärsten Höhlen Sardiniens, die Grotta di Nettuno, finden Sie im 100 Mio. Jahre alten Kalksteinmassiv am Capo Caccia. Die 2,5 km lange Grotte beinhaltet riesige Tropfsteinformationen und sogar einen See. Schon auf dem Weg zum Kap, dessen Kalkfelsen sich 168m hoch aus dem Meer hebt, wird man mit einer tollen Aussicht belohnt. Die Grotta di Nettuno ist ein Spektakel für Familien mit Kindern, die bereits gut zu Fuß unterwegs sind.
Was kostet es?
13 Euro für Erwachsene und 7 Euro für Kinder bis 12 Jahre.
Wann ist es geöffnet?
April: täglich 10-17 Uhr, Mai bis Oktober: täglich 9 bis 19 Uhr, November bis März: täglich 10 bis 15 Uhr.
Wie kommt man am besten hin?
Zu empfehlen ist ein Bootsausflug zur Grotta di Nettuno ab dem Hafen von Alghero. Die Fährlinien Navisarda und Linea Grotte “Attilio Regolo” bieten entsprechende Touren an.Wikipediaeintrag “Grotta di Nettuno”

Ein Ausflug zum sardischen „Mond“ nach Capo Testa

Am nördlichsten Punkt Sardiniens befindet sich das außergewöhnliche Kap Capo Testa. Es bietet eine bizarre Landschaft, die aufgrund der ungewöhnlich geformten Granitfelsen so aussieht, als wäre man soeben auf dem Mond gelandet. Auch die Aussicht auf die Bucht Cala Spinosa kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen. Etwas größere Kinder werden es lieben in den Gesteinsformationen herumzuklettern.
Wie kommt man hin?
Über Palau nach Santa Teresa Gallura. Von dort aus sind es noch ca. 3 km bis zum Capo Testa.

Wildpferde im Naturreservat Giara di Gesturi erleben

Tatsächlich, in Sardinien gibt es echte Wildpferde, die in mehreren Herden in der Giara di Gesturi leben. Das Naturreservat ist eine Hochebene, auf der mehrere Spazierwege zu finden sind, die gut durchwandert werden können. Auf der Wanderung lassen sich die Wildpferde dann in Augenschein nehmen.Wie kommt man hin?

Die Giara di Gesturi kann per Auto über die Gemeinden Gesturi, Tuili, Setzu oder Genoni erreicht werden. Die Zufahrt ist ausgeschildert. Die Spazierwege sind einfach zu finden und einfach zu begehen. Übrigens: Auch Mountainbiker dürfen die ausgewiesenen Wege benutzen.Wikipediaeintrag “Naturreservat Giara di Gesturi”

Parco Donnortei – der natürliche Wildtierpark

Eine echte Naturoase ist der Wildtierpark der Gebrüder Serusi. Hier kommt man ganz nah mit der sardischen Tierwelt in Berührung. Auf dem gut 40 Hektar großen Gelände leben sardische Hirsche, Füchse, Mufflons, Marder und auch Greifvögel. Vor allem in den Morgenstunden lassen sich zum Beispiel Goldadler und Habichte gut beobachten. Dieses Naturidyll ist ein Riesenerlebnis für die ganze Familie, zumal einige der Tiere auch gestreichelt und gefüttert werden dürfen. Und nach dem Abenteuer kann in dem hofeigenen Restaurant nach Herzenslust geschmaust werden.
Wie kommt man hin?
Zieladresse des Hofes ist Strada Provinciale 7, 08023 Fonni. Die GPS-Koordinaten sind Lat. 40.075039 – Long. 9.258541. Diese kann man direkt ins Navi eingeben.
Von Nuoro gelangt man über die Straße 389 dal bivio dell’abitato di Mamoiada und die statale 128 per l’abitato di Gavoi.Von Cagliari, über die Straße 131 danach der Straße 131 DCN folgen bivio per l’abitato di Ottana, strada statale 128, bivio per l’abitato di Fonni.www.agriturismodonnortei.com

Die größte Tropfsteinhöhle Italiens – Grotta di Ispinigoli

Begeben Sie sich mit Ihren Kindern auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise in die größte Tropfsteinhöhle Sardiniens. Da recht viele Treppenstufen zu überwinden sind, ist diese Attraktion nur für etwas ältere und nicht für Kleinkinder geeignet. Die Grotta di Ispinigoli beeindruckt mit spektakulären Stalaktiten und Stalagmiten, unterirdischen Wasserläufen und ungewöhnlichen Formen. Ebenso beeindruckend sind die Dimensionen. Ein besonderes Highlight ist der größte Tropfstein Europas, der ganze 38m in der Höhe misst. Besichtigungen werden als geführte Touren angeboten.
Wie kommt man hin?
Die Zieladresse lautet 08022 Dorgali, Province of Nuoro. Die Anfahrt führt über die SS 125 von Dorgali Richtung Orosei. Von der SS 125 zweigt zwischen Orosei und Dorgali eine kleine Straße ab, die um den Berg nach Cala Gonone führt. Von dort ist die Straße zur Grotte ausgeschildert.Wann ist es geöffnet?
Die Höhle kann zwischen April und Oktober täglich besichtigt werden. Führungen finden zwischen 9 und 13 Uhr sowie 15 und 18 Uhr statt. Die Führung dauert ca. 40 Minuten.
Was kostet es?
Der Eintrittspreis beträgt 7,50 EUR.
Wikipediaeintrag “Grotta di Ispinigoli”

Große Erlebnisse in kleiner Umgebung – Sardegna in Miniatura

Entdecken Sie mit der ganzen Familie Sardinien aus einer ungewöhnlichen Perspektive – im sardischen Miniaturpark „Sardegna in Miniatura“. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel können hier im Miniaturmaßstab bestaunt werden. Zudem kann das Inselmodell mit einem Boot selbst umfahren werden. Auch ein Astronomiemuseum, ein digitales Planetarium, ein botanischer Lehrpfad, ein Restaurant und mehr sind vorhanden. Der sardische Miniaturpark kann vielleicht nicht ganz mit den besten Miniaturparks in Europa mithalten – eine unterhaltsame Abwechslung bietet er aber allemal.
Was kostet es?
Ca. 10€ – zudem gibt es kombinierte Pakte mit Eintritt und Mittagessen (€ 30,00-adulti, € 22,00-bambini paganti, € 10,00-bambini non paganti l’ingresso – alles klar? 😉
Wann ist es geöffnet?
Täglich von 09:30 – 19:00 Uhr
Wie kommt man hin?
Zieladresse: Parco Sardegna in Miniatura, Località Riu Lardi, 09029 Tuili. Die Anfahrt erfolgt über die SS197 bis Barumini.www.sardegnainminiatura.it
YouTube-Video “Sardegna in miniatura”

Sportkurse für Kinder – von Kiten über Klettern bis Tauchenusflugsziele für die ganze Familie

Ein Höhlenabenteuer in der Grotta di Nettuno
Eine der größten und spektakulärsten Höhlen Sardiniens, die Grotta di Nettuno, finden Sie im 100 Mio. Jahre alten Kalksteinmassiv am Capo Caccia. Die 2,5 km lange Grotte beinhaltet riesige Tropfsteinformationen und sogar einen See. Schon auf dem Weg zum Kap, dessen Kalkfelsen sich 168m hoch aus dem Meer hebt, wird man mit einer tollen Aussicht belohnt. Die Grotta di Nettuno ist ein Spektakel für Familien mit Kindern, die bereits gut zu Fuß unterwegs sind.
Was kostet es?
13 Euro für Erwachsene und 7 Euro für Kinder bis 12 Jahre.
Wann ist es geöffnet?
April: täglich 10-17 Uhr, Mai bis Oktober: täglich 9 bis 19 Uhr, November bis März: täglich 10 bis 15 Uhr.
Wie kommt man am besten hin?
Zu empfehlen ist ein Bootsausflug zur Grotta di Nettuno ab dem Hafen von Alghero. Die Fährlinien Navisarda und Linea Grotte “Attilio Regolo” bieten entsprechende Touren an.
Wikipediaeintrag “Grotta di Nettuno”

Ein Ausflug zum sardischen „Mond“ nach Capo Testa

Am nördlichsten Punkt Sardiniens befindet sich das außergewöhnliche Kap Capo Testa. Es bietet eine bizarre Landschaft, die aufgrund der ungewöhnlich geformten Granitfelsen so aussieht, als wäre man soeben auf dem Mond gelandet. Auch die Aussicht auf die Bucht Cala Spinosa kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen. Etwas größere Kinder werden es lieben in den Gesteinsformationen herumzuklettern.
Wie kommt man hin?